Schloss Buddenburg - Geschichte und Impressionen der Gegenwart

Das Schloss Buddenburg befand sich im Ortsteil Lippholthausen der Stadt Lünen, im Kreis Unna. Vom 14. Jahrhundert bis 1902 stand der Adelssitz der Herren von Frydag zu Buddenburg direkt an der Lippe. 1977 wurde er abgebrochen. Heute findet man dort eine Hecke, wo einst das Schloss stand, in dem 1908 ein Mord stattfand.

Das Schloss Buddenburg befand sich im Ortsteil Lippholthausen der Stadt Lünen, im Kreis Unna. Vom 14. Jahrhundert bis 1902 stand der Adelssitz der Herren von Frydag zu Buddenburg direkt an der Lippe. 1845 wurden sämtliche Vorbauten der alten Wasserburg durch das Schloss im klassizistischen Stil ersetzt. Wie ein Kristall ragte die Buddenburg aus den Lippewiesen empor.

Foto: Luftbild Schloss Buddenburg; Stadtarchiv der Stadt Lünen

Der Name Buddenburg haftete viele Jahrhunderte an jenem historischen Flecken Erde, auf dem gegen Ende des 13. Jahrhunderts, zwei Brüder namens Budde eine Festung erbauten, die sie sehr bald auf Befehl des Grafen von Dortmund und des Grafen von der Mark niederbrechen mussten. Wenn auch die, in ritterlicher Kühnheit, von den Brüdern Budde erschaffene Buddenburg verschwunden war, erschien ein Kastell gleichen Namens 1340 erneut in der Geschichte, im Besitz des Everhard Vrydach, der sich nach ihm benannte. Schloss Buddenburg an der Lippe bestimmte mehrere Jahrhunderte das Landschaftsbild in und um Lippholthausen. Es war im Familienbesitz der westfälischen Uradelsfamilie von Frydag zu Buddenburg, die fast sechshundert Jahre die politischen Geschicke Westfalens maßgeblich mitbestimmten. In der Buddenburg geschah im Mai 1908 ein Mord, dessen Geschichte im IV. Teil der Reihe "Unruhige Zeiten - Der Buddenburg-Mord" dokumentiert ist. Schloss Buddenburg, das später in den Besitz der Stadt Lünen überging, steht längst nicht mehr. Heute prägen hohe Industrietürme das Landschaftsbild um seinen ehemaligen Standort.

   

Foto: Aussicht vom Platz der ehemaligen Buddenburg aus (S. Grimm)

   

Foto: Die ehemaligen Umrisse der Burg als Hecke (S. Grimm)

Zur Erinnerung an das Schloss wurden die ehemaligen Umrisse der Gebäudemauern mit Ligusterhecken bepflanzt. Beschreitet man alte, noch vorhandene Pfade, kann man nur noch erahnen, wie das Schloss vor langer Zeit einmal in Pracht und Glanz dort gestanden haben mag.

Das Buch "Impressionen-Schloss Buddenburg" möchte an das historische Schloss erinnern. Farbige Bilder führen durch die zurückgebliebene Landschaft, wo einst das Schlossleben pulsierte. Ausgewählte Sprüche und Gedichte der Literatur über die Persönlichkeit begleiten den Leser bei seinem Spaziergang auf alten Pfaden.

Das Buch enthält die geschichtliche Beschreibung der Buddenburg und historische und aktuelle Bilder in Farbe und schwarz/weiß;

darüber hinaus Lebensweisheiten des 19./20. Jahrhunderts ausgesucht von Sabine Grimm.

Books on Demand
ISBN 978-3-8423-3825-8, Paperback, 132 Seiten

 Links:

 Schloss Buddenburg:

 http://www.grimmstory.de/sites/Schloss_Buddenburg/Weserlandhotel/index.htm

 

Verlag:

 http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=416867

 

 

Eingestellt am 30.06.2011 00:10 Auf Facebook veröffentlichen Auf Twitter veröffentlichen


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