Alt-Rentfort feiert den Nikolaus

Ein Stadtteilfest für den Nikolaus - Alt-Rentfort, Gladbeck, gerät anlässlich des Besuchs des heiligen Geschenkebringers in Adventstimmung.

Who's Who: Nikolaus, Knecht Ruprecht, Engelchen

Man kann ja über Weihnachten denken, was man will – zu viel Kitsch, zu viel Kommerz, zu viel Schlemmerei –, aber es passiert wohl nur in dieser ganz speziellen Zeit im Jahr, dass ein nüchterner Ort wie ein Parkplatz zu einer Stätte der Besinnlichkeit und des Frohsinns wird.

Warst Du auch brav?
Am Sonntag, den 11.12. fand dieses kleine Wunder in Alt-Rentfort statt. Der Autoabstellplatz der Kopiertechnikfirma Jonuscheit auf der Kichhellener Straße wurde mit freundlicher Genehmigung der Inhaber zur Stätte eines weihnachtlichen Stadtteilfests umfunktioniert.

Gruppenbild mit einem Heiligen

Organisiert vom Verband Wohneigentum Siedlergemeinschaft Rentfort unter Vorsitz von Werner Hülsermann, ließ die Freudenfete keine Wünsche offen.
Fürs leibliche Wohl gab es Bratwürste, Limo und Glühwein, die örtlichen Pfadfinder boten Selbstgemachtes feil und das Blasorchester der Musikschule sorgte schwungvoll für adventliche Stimmung.

Jingle Tubas
Allen Anwesenden wurde rasch warm ums Herz, und wem es kalt an den Füßen wurde, dem wurde eingeheizt (Zitat aus der Eröffnungsrede: "Bisschen fußkalt heute! Aber mit einem Glühwein kriegen wir das hin").

Kurz nach 17:00 Uhr war es dann endlich soweit. Der nicht bloß von den Kindern sehnlichst erwartete Ehrengast Nikolaus I. aus Vondraußvomwalde traf ein, in seinem Gefolge ein Engelchen und der dunkle Geselle Knecht Ruprecht.

Engelchen und Nikolaus
Okay, zugegeben, dass der Nikolaus auf dieser Feier erschien, war jetzt nicht die ganz große Überraschung. Die Wetten gingen denn auch mehr darum, ob er pünktlich sein würde. Weil dies der Fall war, herrschte natürlich bei seinem Anmarsch Superstimmung.

Ein Gedicht für den Nikolaus
Bevor die Kinder den von weither angereisten weißbärtigen Heiligen mit ihren Gedichten und Liedern erfreuen durften, musste allerdings erst einmal was klargestellt werden: Der Knecht Ruprecht mag zwar mit seiner schwarzen Kutte und seinem rußigen Gesicht gruselig ausschauen, aber dass er Kinder mit der Rute vermöbelt und in einen Sack steckt, ist nur ein böses Gerücht. So was Fieses macht der Gehilfe des Nikolaus nicht!
Dies sei auch in diesem Bericht ausdrücklich erwähnt, wobei sich allerdings jemand, dessen Outfit sogar das von Dr. Doom noch in den Schatten stellt, nicht wundern darf, dass er als Kinderschreck gilt.

Bärte kommen wieder in Mode. Bestimmt!
Wie dem auch sei, nach zahlreichen tollen Versen und Liedern der Kids, einer warmherzigen Mahnrede mit vielen guten Wünschen sowie der umfänglichen Bescherung durch das himmlische Trio wurde es dann bei einsetzender Dunkelheit auf dem proppevollen Parkplatz so richtig gemütlich. Speziell für die Erwachsenen (Stichwort: Glühwein).

Nikolaus
Und wie stets ärgerte sich Siedlerpräsident Werner Hülsermann darüber, dass er zu spät gekommen war und den Auftritt des Nikolaus verpasst hatte. The same procedure as every year. Ob er es jemals rechtzeitig schafft? Na, vielleicht im nächsten Jahr ...

Eingestellt am 13.12.2011 07:43 Auf Facebook veröffentlichen Auf Twitter veröffentlichen


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